Simon Gegenheimer gewinnt Weltcup-Gesamtwertung


Der Remchinger Mountainbiker Simon Gegenheimer sicherte sich mit seinem zweiten Platz beim Finale im belgischen Antwerpen erstmals den Gesamtsieg in seiner Spezialdisziplin Eliminator-Sprint. Der 29-jährige krönte damit eine große Saison 2017 in welcher er sich als schnellster und konstantester Sprinter der Welt erwies. Der Fahrer aus dem deutschen Profiteam ROSE Vaujany fueled by ultraSPORTS fuhr in der Qualifikation nur die 14- schnellste Zeit und versuchte damit Kräfte für das große Finale zu sparen. Gegenheimer fuhr nach der Qualifikation ein gewohnt starkes Rennen und zeigte sich vom Start an in guter Form. Er führte direkt nach 100 Metern seine Konkurrenten an und konnte seine Schnelligkeit im Antritt nutzen. Nur gegen Rennende sah man einen Gegenheimer, der nicht volles Risiko ging und mit Überblick den Gesamtsieg absicherte. Es wäre wohl möglich gewesen, dass der 3-fache Deutsche Meister auch in den Kampf um den Tagessieg mit eingreift, doch knapp 600 Meter vor dem Ziel entschied er sich für die sichere Linie. „Ich wollte das ganze Jahr über diesen Kristallpokal gewinnen, nun habe ich mein Ziel erreicht. Es war damit die richtige Linie und Entscheidung und ich bin sehr glücklich. Alles was nun 2017 noch kommt ist Bonus“, fügt der frischgebackene Weltcup-Gesamtsieger mit Blick auf die kommenden Weltmeisterschaften hinzu. Diese werden in sechs Wochen im chinesischen Chengdu ausgetragen. Gegenheimer, der bereits einmal Bronze und einmal Silber bei Weltmeisterschaften einfuhr, wird 2017 neben dem aktuellen Titelträger Daniel Federspiel aus Österreich als Topfavorit nach China reisen.

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